Ideenfindung

 

Kontakt:

Stadt Münster

Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung
Dr. Thomas Hauff
Tel. (02 51) 4 92- 12 10
HauffTho@stadt-muenster.de

Münster Marketing –
Wissenschaftsbüro

Dr. Matthias Schmidt
Tel. (02 51) 4 92- 27 55
SchmidtM@stadt-muenster.de

 

 

Pressemeldungen

Erfolgereiche Premiere der Münsterschen Sicherheitsgespräche

Kooperationsprojekt von fünf Partnern in der Wissenschaftsstadt

Münster. Ein voller Erfolg war am 10. November 2005 die Auftaktveranstaltung der Münsterschen Sicherheitsgespräche: Mehr als 100 Interessierte diskutierten nach einem Einführungsvortrag von Prof. Dr. Klaus Boers (Universität Münster) im Rathaus über Jugendkriminalität in Münster. Die gemeinsame Veranstaltung von Polizei-Führungsakademie, dem Institut für Kriminalwissenschaften der Westfälischen ilhelms-Universität Münster, dem Institut für Aus- und Fortbildung der Polizei NRW, dem Polizeipräsidium Münster und dem Wissenschaftsbüro von Münster Marketing soll den Dialog zwischen Polizei, Wissenschaft und Stadtgesellschaft intensivieren und die Verbindung von wissenschaftlichen Erkenntnissen mit der Praxis an Hand von ausgewählten Themen verdeutlichen. Im Jahr 2006 sind zwei weitere Veranstaltungen geplant.


Münster, 21.08.2005

Kooperation zwischen den Wissenschaftsstädten Grenoble und Münster

Oberbürgermeister Dr. Tillmann sprach mit Bürgermeisterin Fioraso

Münsters Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann und die Grenobler Bürgermeisterin Geneviève FiorasoMünster. Über die Möglichkeiten einer wissenschaftlich-technologischen Kooperation zwischen den Städten Grenoble und Münster tauschten sich Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann und die Grenobler Bürgermeisterin Geneviève Fioraso heute auf dem internationalen Kongress »NanoBio-Europe« in der Halle Münsterland aus.
Eine solche Zusammenarbeit leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, Münster als einen wichtigen Wissenschafts-, Forschungs- und Entwicklungsstandort in Europa zu positionieren und zu profilieren.
Schon heute sind die Standorte Grenoble und Münster über sehr intensive Wissenschaftskooperationen miteinander verbunden: Das europäische Exzellenznetzwerk im Bereich der Nanobiotechnologie Nano2Life wird gemeinsam von Grenoble und Münster koordiniert. Der vom 22. bis 24. September in Münster stattfindende Kongress NanoBio-Europe ist eine gemeinsame Initiative der beiden Standorte, die ihre beiden eigenen Konferenzen zu dieser europäischen Leitmesse der Nanobiotechnologie zusammengelegt haben. Die zweite NanoBio-Europe wird im nächsten Jahr in Grenoble stattfinden.


Münster, 22.06.2005

In Münster geben acht Hochschulen und die Stadt "Elternalarm"

Hochschulstadt setzt Zeichen im Wettbewerb um Image, Studenten und Besucher / Wo jeder Vierte studiert, lehrt oder forscht

Münster (SMS) Jeder Vierte in Münster studiert, lehrt oder forscht an einer der acht Hochschulen. Viele tausend ehemalige Studenten besuchen Jahr für Jahr die Stadt, in der sie Freundschaften geschlossen haben und die ihnen wegen ihrer hohen Lebensqualität ans Herz gewachsen ist. Jetzt sollen auch die Eltern von Studierenden an dieser einmaligen Verbindung von Wissenschaft und Lebensart teilhaben können: Am ersten Wochenende im November herrscht erstmals "Elternalarm".
Eine vergleichbare gemeinsame Initiative einer Stadt und aller dort vertretenen Hochschulen gab es noch nicht. Kein Wunder, dass sich die Pläne deshalb schon bis Berlin ins Bundesministerium und zum Bundestagsausschuss für Bildung und Forschung durchgesprochen haben, noch ehe die Initiatoren damit an die Öffentlichkeit getreten sind.
Allen ist klar, dass derartige konzertierte Aktionen wichtig für das Image von Städten und Hochschulen sind und dass Münster damit wieder einmal Trendsetter ist. Denn wie der Standortwettbewerb der Regionen und ihrer Zentren wird auch der Wettbewerb der Hochschulen um Studierende rapide wachsen, und dabei gilt es auch das familiäre Umfeld mit in den Blick zu nehmen.
Zurzeit studieren in Münster rund 50 000 junge Menschen. Etwa die Hälfte von ihnen - gedacht ist insbesondere an die jüngeren im Grundstudium - erhalten von ihren Hochschulen demnächst Informationen über das "Elternalarm"-Wochenende, versehen mit der Bitte, die Einladung an die Eltern weiterzugeben. Hinzu kommt ein Werbepaket aus 20 000 Prospekten, Plakaten, Anzeigen und der Webseite www.elternalarm.de.
Wer sich für das Wochenende vom 4. bis 6. November anmeldet, erhält einen "Elternausweis". Mit dem können die Eltern die Stadt zum Studententarif erleben, sei es beim Eintritt zu einer Reihe kultureller Veranstaltungen, bei kostenlosen Stadtführungen, beim Besuch des Friedenssaals und beim kostenlosen Busfahren.
Auftakt ist (am Freitag, 4. November, 16 Uhr) im stadtweit größten Hörsaal, dem H 1 am Hindenburgplatz. Dort wird es "ein Überraschungsprogramm, nicht nur für Eltern" geben, versprechen die Initiatoren. Anschließend und am Samstag stellen sich die Hochschulen mit Vorlesungen und Vorträgen vor. Die Bandbreite reicht von der Eltern-Uni über Show-Debatten bis zur fiskalischen Aufklärung über Tabaksteuer (Bildungszentrum der Bundesfinanzverwaltung: "Starke Raucher braucht das Land").
Außerdem können die Eltern bis zum Sonntag am Kulturleben in Münster mit einer Vielzahl von Veranstaltungen aus Musik und Musical, Theater und Kabarett teilnehmen. Zentraler Anlauf- Info-, Treff- und Kennenlern-Punkt für Gäste und Gastgeber ist im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte im Herzen der Stadt (Samstag, 5. November, 10 - 18 Uhr).
Anmeldungen sind ab dem 1. Juli möglich bei der Stadt Münster, Münster-Information, 48127 Münster, Tel. 02 51 / 4 92-27 10. Informationen im Internet: www.elternalarm.de.
Die Hochschulen in Münster:
• Westfälische Wilhelms-Universität, www.uni-muenster.de
• Fachhochschule Münster, www.fh-muenster.de
• Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, www.kfhnw.de/muenster/index.php
• Philosophisch-Theologische Hochschule, www.pth-muenster.de
• Kunstakademie, www.kunstakademie-muenster.de
• Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen, www.fhoev.nrw.de/36.0.html
• Fachhochschule des Bundes für Öffentliche Verwaltung, www.fhbund.de
• Polizei-Führungsakademie Münster, www.pfa.nrw.de Fotos zur Hochschulstadt zum Download: www.muenster.de/stadt/galerie, Rubrik "Bildung, Hochschulen"


15.03.2005

Dresden wird „Stadt der Wissenschaft 2006“

Die Stadt Dresden wird die „Stadt der Wissenschaft 2006“. Dies ist das Ergebnis der heutigen Auswahlsitzung im Rathaus zu Bremen, bei der die drei für die Endausscheidung nominierten Städte Dresden, Magdeburg und Tübingen ihre Konzepte noch einmal ausführlich präsentiert hatten.
Direkt im Anschluss an die Juryentscheidung überreichte der Präsident des Stifterverbandes, Dr. Arend Oetker, die Siegerurkunde an den Oberbürgermeister der Stadt Dresden, Ingolf Roßberg. Mit der Auszeichnung ist eine Förderung in Höhe von 125.000 Euro verbunden.
In der Begründung der Jury heißt es, dass Dresden in den letzten 15 Jahren eine beeindruckende wissenschaftsbasierte Entwicklung vollzogen habe. Ohne ihre Jahrhunderte alte Tradition in Kunst und Kultur zu leugnen, profiliere sie sich nun durch eine konsequente Schwerpunktsetzung in Naturwissenschaften und Technik. So stellt Dresden sein 800-jähriges Stadtjubiläum ganz unter das Zeichen der Wissenschaft. Wirtschaft und Wissenschaft sind, so die Jury, auf vorbildliche Weise vernetzt. Dresden hat sein Bewerbungskonzept im Vergleich zum Vorjahr noch einmal eindrucksvoll verbessert und setzt auf ein vielfältiges und zielgruppenorientiertes Konzept. Der Vorsitzende der Jury, Professor Dr. Joachim Treusch, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich, verband mit der Verleihung des Titels an Dresden auch die Hoffnung, dass die Idee der „Stadt der Wissenschaft“ gerade von dort eine besondere Schubkraft erhält.
Der Stifterverband hatte den Wettbewerb „Stadt der Wissenschaft“ für das Jahr 2006 zum zweiten Mal ausgelobt. Insgesamt hatten sich sechs Städte an dem Wettbewerb beteiligt: Neben den Nominierten waren es Bonn, Münster und Potsdam, die aber von der Jury in der ersten Sitzung nicht für die Endrunde nominiert worden waren. Mit seinem Wettbewerb möchte der Stifterverband dazu beitragen, dass die Städte sich ihres Potenzials bewusst werden, sich für die Schaffung von Netzwerken, insbesondere zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und zwischen Wissenschaft und Kultur, aktiv einsetzen und durch die Öffnung der Wissenschaft für die Bürger der Stadt einen Identifikationswert schaffen.
Auch die Bewerbungen der beiden unterlegenen Städte Magdeburg und Tübingen würdigte die Jury:

Magdeburg
Magdeburg setzt ganz auf Wissenschaft als Motor des Strukturwandels, um ihre wirtschaftlichen Probleme nach dem Zusammenbruch der alten Industriekombinate zu überwinden. Mit großem Engagement von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft und der breiten Bevölkerung hat Magdeburg eine gelungene Bewerbung präsentiert, die besonders zielgruppenorientiert ist. Auch für die Stadtentwicklung spielt Wissenschaft in Magdeburg eine vorbildhafte Rolle.

Tübingen
Tübingen setzt konsequent auf die Besonderheiten einer kleinen Stadt, in der die Universität eine zentrale Rolle spielt. Als Zentrum der Geisteswissenschaften mit langer Tradition hat Tübingen die Naturwissenschaften auf vorbildliche Weise integriert. Diese Stadt hat für viele Aktivitäten des Dialogs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft eine Vorreiterrolle eingenommen. Das originelle Bewerbungskonzept bezieht breite Zielgruppen ein.


Münster, 11.01.2005

Stadt der Wissenschaft: Münster nicht im Finale

Lob für überzeugendes Konzept auf hohem Niveau / Arbeit an der Wissenschaftsstadt geht weiter

Münster. (SMS) "Ein wenig enttäuscht sind wir schon", kommentiert Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann das Aus für Münster im Wettbewerb "Stadt der Wissenschaft 2006". Mit Dresden, Magdeburg und Tübingen hat am Montag, 10. Januar, der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft als Ausrichter die drei Finalisten nominiert. Münsters Beitrag attestierte Dr. Carsten Klein vom Stifterverband gleichwohl ein hohes Niveau: "Vor allem die gelungene Einbeziehung von Kunst und Kultur sowie die überzeugende Auseinandersetzung mit dem Thema Wiedergutmachung beeindruckten die Jury."
Münsters Konzept steht unter dem Motto "Wissen schafft Münster". Der Beitrag verdeutlicht an Hand von 100 Projekten von über 30 Partnern die enge Vernetzung von Wissenschaft, Stadtentwicklung, Wirtschaft, Kunst und Kultur in Münster. Konkret handelt es sich um einen wichtigen Schritt zur Umsetzung des Integrierten Stadtentwicklungs- und Stadtmarketingkonzeptes. Demnach soll sich Münster zu einem führenden Bildungs-, Wissenschafts-, Forschungs- und Entwicklungsstandort in Europa entwickeln.
"Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir sehr gut funktionierende Netzwerke. Genau diese wurden im Bewerbungsverfahren ausgebaut und zum Teil neu geschaffen", so Tillmann. Vor diesem Hintergrund werde sich die Stadt dafür einsetzen, gemeinsam mit den Partnern eine Vielzahl von Projekten aus dem Wettbewerbsbeitrag auch nach dem Ausscheiden umzusetzen.
Die drei Finalisten werden am 15. März in Bremen, der Stadt der Wissenschaft 2005, ihre Wettbewerbskonzepte der Jury vorstellen.


11.01.2005

Nominiert für „Stadt der Wissenschaft 2006“: Dresden, Magdeburg, Tübingen

Stifterverbands-Jury tagte gestern in Bonn. Die Endauswahl der Siegerstadt wird am 15. März 2005 in Bremen stattfinden.

Im Wettbewerb „Stadt der Wissenschaft 2006“ wurden gestern die Städte Dresden, Magdeburg und Tübingen nominiert. „In diesem Jahr war das Bewerberfeld besonders stark. Allein die Nominierung ist schon eine Auszeichnung“, sagte Prof. Joachim Treusch, Vorsitzender der Wettbewerbs-Jury.
Weitere Bewerber waren die Städte Bonn, Münster und Potsdam. Anders als in der ersten Wettbewerbsrunde, als sich 37 Städte beworben hatten, waren diesmal nur sechs Bewerber an den Start gegangen. „Nach der ersten Wettbewerbsrunde ist offenbar vielen Städten klar geworden, dass eine Bewerbung sehr hohen Anforderungen genügen muss, um Aussicht auf Erfolg zu haben“, sagte Dr. Arend Oetker, Präsident des Stifterverbandes.
Die Siegerin wird am 15. März 2005 nach einer detaillierten Befragung der drei Nominierten von der Jury ausgewählt. Gastgeber der Endausscheidung und feierlichen Preisverleihung ist Bremen, die „Stadt der Wissenschaft 2005“.


Münster, 26.11.2004

Vom Schreibtisch Westfalens zur europäischen Wissenschaftsstadt

"Wissen schafft Münster": 30 Partner bewerben sich gemeinsam um den Titel "Stadt der Wissenschaft"

Münster (SMS) "Münster will sich zu einem der führenden Bildungs-, Wissenschafts-, Forschungs- und Entwicklungsstandorte in Europa entwickeln." Das ist einhelliges Ergebnis der Zukunftsdiskussion in der Stadt, festgeschrieben als Leitziel des Stadtmarketing- und Stadtentwicklungskonzeptes. Da ist es nur konsequent, wenn die mehr als 30 Akteure des münsterschen Wissenschafts-Netzwerkes den Wettbewerb "Stadt der Wissenschaft 2006" nutzen, um den Strukturwandel vom Schreibtisch Westfalens zum europäischen Wissenschaftsstandort voranzutreiben. Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann, Universitätsrektor Prof. Dr. Jürgen Schmidt und FH-Rektor Prof. Dr. Klaus Niederdrenk stellten den Wettbewerbsbeitrag "Wissen schafft Münster" jetzt der Öffentlichkeit vor.
Münster ist Wissenschaftsstadt und lebt wie kaum eine andere Regionalhauptstadt von der Wissenschaft. Ein Viertel der Bevölkerung arbeitet oder studiert an einer der sieben Hochschulen. 50 000 Studentinnen und Studenten bei 280 000 Einwohnern - in keiner anderen deutschen Großstadt stellen die Studierenden einen so hohen Anteil an der Bevölkerung und prägen das Leben in der Kommune so stark.
Schon die Bewerbung "Stadt der Wissenschaft 2005", bei der Münster sich unter den ersten acht von 37 Hochschulstädten platzieren konnte, hat dem Aufbruch Dynamik gegeben. Das Wissenschafts-Netzwerk wuchs, die Partner rückten enger zusammen, Absichtserklärungen wurden zur Kooperation. Den "Netzwerkknoten" bilden Stadtverwaltung, Westfälische Wilhelms-Universität und Fachhochschule. Hinzu kommen Partner aus allen weiteren Hochschulen Münsters, aus Forschungseinrichtungen, Wirtschaft, Kunst, Kultur und Bildung.
Wie in kaum einer anderen Kommune gewinnt der Faktor Wissenschaft als treibende Kraft an prominenter Stelle im Stadtbild Gestalt: Im Nordwesten Münsters ist ein Innovationsviertel entstanden. Wissenschafts- und Technologiepark, internationale Spitzenforschung im Zentrum für Nanotechnologie, das neue Max-Planck-Institut für Molekulare Biomedizin und die bevorstehende Gründung der Arterioskleroseforschung als Leibniz-Institut - hier stimmen die Voraussetzungen für die Transformation von Wissenschaft in Wirtschaft.
"Das Innovationsviertel entdecken" ist denn auch eines der Schlüsselprojekte der Bewerbung. Dort können Bürger und auswärtige Besucher und insbesondere auch Schulen erfahren und erleben, wie aus Wissen "Patentes aus Münster" entsteht und wie sich Forschung in wirtschaftlichem Handeln und Stadtentwicklung niederschlägt. Die von der Universität initiierte Wissenschaftsbox - ein umgebauter Seecontainer - wird mit neuen Exponaten bestückt und macht Wissenschaft durch spannende Inszenierungen erlebbar.
Ein weiteres Projekt: Das Rathaus wird 2006 bei Veranstaltungen und Inszenierungen zum "Wissenschafts-Rathaus". Als Geburtsstätte des Westfälischen Friedens wird es nicht zuletzt zum Ort wissenschaftlich fundierter Visionen für Grundzüge einer neuen, friedlichen Weltordnung, die nicht auf Krieg und Gewalt, sondern auf Politik, Diplomatie und Verträge setzt.
Wegen der anspruchsvollen Bewerbungskriterien für die "Stadt der Wissenschaft 2006" konnten nur sechs Hochschulstädte ihren Wettbewerbsprozess mit der Abgabe einer Bewerbung abschließen. Dennoch ist die tatsächliche Konkurrenz kaum geringer als in der letzten Wettbewerbsrunde. Nach Angaben des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft ist diesmal nämlich die Qualität der Wettbewerbsbeiträge deutlich höher.
Aber wie auch immer das Ergebnis nach der Jurysitzung am 15. März 2005 lautet: Von den 100 Projekten aus Münsters Bewerbung (35 mehr als bei der letzten Bewerbung) werden 63 auf jeden Fall verwirklicht, unabhängig vom Ausgang des Wettbewerbs. Auch die Vielzahl der Projekte ist Ausdruck des sehr gut funktionierenden Netzwerkes in der Wissenschaftsstadt. Es zeigt sich unter anderem auch in Initiativen wie dem Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe in Krisengebieten. Hier kooperiert die Fachhochschule unter anderen mit der Universität und städtischen Einrichtungen.
Die Bewerbung liegt als illustrierte Broschüre vor. Interessierte erhalten sie unter anderem in der Münster-Information im Stadthaus 1. Sie kann außerdem im Internet unter www.wissen-schafft-muenster.de abgerufen werden. Ansprechpartner in der Stadtverwaltung für weitere Information: Dr. Thomas Hauff (Tel. 4 92-12 10) und Dr. Matthias Schmidt (Tel. 4 92-71 43).


Münster, 05.11.2004

"Wissen schafft Münster": Über 100 Projekte von 30 Partnern

Münster hat Wettbewerbsbeitrag eingereicht / Entscheidung im März 2005

Münster (SMS) Münster hat seine Bewerbung um den Titel "Stadt der Wissenschaft 2006" beim Stifterverband eingereicht. Bei dem Wettbewerb ist erneut mit harter Konkurrenz zu rechnen: Neben Münster haben sich Bonn, Dresden, Magdeburg, Potsdam und Tübingen beworben. Am 15. März 2005 wird die vom Stifterverband eingesetzte Jury entscheiden.
Mit dem Bewerbungsmotto "Wissen schafft Münster" verdeutlicht die Westfalenmetropole die enge Vernetzung von Wissenschaft, Stadtentwicklung und Wirtschaft in Münster. "Der Beitrag ist ein konkreter Schritt der Umsetzung der Ergebnisse des Integrierten Stadtentwicklungs- und Stadtmarketingprozesses", so Dr. Thomas Hauff vom städtischen Amt für Stadt- und Regionalentwicklung, Statistik. In diesem Prozess war als ein Ziel beschlossen worden, Münster zu einem führenden Bildungs-, Wissenschafts-, Forschungs- und Entwicklungsstandort in Europa zu entwickeln.
"Der Wettbewerb fördert ungeahnte Potenziale zutage", erläutert Dr. Matthias Schmidt vom Stab für stadtstrukturelle Grundsatzfragen der Stadt, der zusammen mit Dr. Hauff das Verfahren koordiniert. Dabei werden die Beiden tatkräftig von der Universität und der Fachhochschule unterstützt. Die Bewerbung enthält diesmal mehr als 100 Projekte von über 30 Partnern. "Dieses starke Netzwerk ist eine zentrale Voraussetzung für die Profilierung des Wissenschaftsstandortes", so Dr. Schmidt.
Die Stadt, die am Ende den Titel tragen darf, kann sich bundesweit als "Wissenschaftsmetropole" vermarkten. Sie steht im Jahr 2006 mit ihrem Know-how und ihren Aktivitäten im Mittelpunkt öffentlichen Interesses. Zugleich soll der Preis die Initialzündung für eine dauerhafte Profilierung als Wissenschafts- und damit auch Wirtschaftsstandort geben. Die Auszeichnung ist mit 125 000 Euro dotiert.


Münster, 15.10.2004

Ideen für die Stadt der Wissenschaft

Erfahrene Fachleute und junge Studierende suchten gemeinsam nach neuen Wegen

Münster (SMS) Neue Wege geht Münster bei der Erarbeitung seines Beitrags für den Wettbewerb "Stadt der Wissenschaft 2006" des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. In einem interdisziplinären Arbeitstreffen, dem so genannten Ideen-Mining, gingen erfahrene Fachleute und junge Studierende unter anderem aus den Bereichen Kultur, Politik, Biologie und Marketing der Fragestellung nach: "Wie können wir Wissenschaft in Münster erlebbarer machen?"
Auf Einladung von Dr. Thomas Hauff und Dr. Matthias Schmidt von der Stadtverwaltung moderierten Dorothea Linnenbrink und Anna Kasanen von der Arbeitsstelle Forschungstransfer der Universität die Sitzung im Stadtweinhaus. Dank der Zusammensetzung der Gruppe und der gebündelten Kompetenz wurden viele weiterführende Ideen geboren. Sie gehen in die Bewerbung als Wissenschaftsstadt ein, die Ende Oktober beim Stifterverband in Essen abgegeben wird.
Ideen-Mining ist ein Instrument, um neue Ideen zu gewinnen. Es wird von der Uni Münster und drei weiteren westfälischen Hochschulen - dem "POWeR-Netzwerk" - mit Unterstützung der Stiftung Westfalen-Initiative, angeboten und durchgeführt.


Münster, 28.07.2004

Stadt der Wissenschaft 2006: Bewerbungsteam steht

Münster (SMS) Eine gesunde Portion Ehrgeiz und die Überzeugung, dass Münster als Wissenschaftsstadt internationales Format hat – das eint die rund 40 Teilnehmenden eines Workshops, zu dem jetzt die Stadt Münster in das Terfloth-Haus eingeladen hatte. Die Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Technologie, Kultur und Verwaltung bilden das schlagkräftige Team, das Münsters Bewerbung zum Wettbewerb "Stadt der Wissenschaft 2006" erarbeiten wird. Wissenschaftsbewusste Hochschulstandorte kämpfen hier um 125 000 Euro Preisgeld. Die große Resonanz auf die Veranstaltung im Gästehaus der Universität dokumentiert das außerordentliche Interesse am Thema. Und das ist nicht unberechtigt: War Münster doch bei dem Wettbewerb für 2005, ausgeschrieben vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, auf Anhieb unter die ersten 8 gekommen. Moderiert wird der Prozess von Dr. Thomas Hauff vom Amt für Stadt- und Regionalentwicklung, Statistik und Dr. Matthias Schmidt vom Stab für stadtstrukturelle Grundsatzfragen. Sie werden unterstützt von der Arbeitsstelle Forschungstransfer der Universität und der Fachhochschule Münster.


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