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Kontakt:
Stadt Münster
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung
Dr. Thomas Hauff
Tel. (02 51) 4 92- 12 10
HauffTho@stadt-muenster.de
Münster Marketing
Wissenschaftsbüro
Dr. Matthias Schmidt
Tel. (02 51) 4 92- 27 55
SchmidtM@stadt-muenster.de
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Pressemeldungen
Erfolgereiche Premiere der Münsterschen Sicherheitsgespräche
Kooperationsprojekt von fünf Partnern in der Wissenschaftsstadt
Münster.
Ein voller Erfolg war am 10. November 2005 die Auftaktveranstaltung der
Münsterschen Sicherheitsgespräche: Mehr als 100 Interessierte
diskutierten nach einem Einführungsvortrag von Prof. Dr. Klaus Boers
(Universität Münster) im Rathaus über Jugendkriminalität
in Münster. Die gemeinsame Veranstaltung von Polizei-Führungsakademie,
dem Institut für Kriminalwissenschaften der Westfälischen ilhelms-Universität
Münster, dem Institut für Aus- und Fortbildung der Polizei NRW,
dem Polizeipräsidium Münster und dem Wissenschaftsbüro von
Münster Marketing soll den Dialog zwischen Polizei, Wissenschaft und
Stadtgesellschaft intensivieren und die Verbindung von wissenschaftlichen
Erkenntnissen mit der Praxis an Hand von ausgewählten Themen verdeutlichen.
Im Jahr 2006 sind zwei weitere Veranstaltungen geplant.
Münster, 21.08.2005
Kooperation zwischen den Wissenschaftsstädten Grenoble und Münster
Oberbürgermeister Dr. Tillmann sprach mit Bürgermeisterin Fioraso
Münster.
Über die Möglichkeiten einer wissenschaftlich-technologischen
Kooperation zwischen den Städten Grenoble und Münster tauschten
sich Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann und die Grenobler Bürgermeisterin
Geneviève Fioraso heute auf dem internationalen Kongress »NanoBio-Europe«
in der Halle Münsterland aus.
Eine solche Zusammenarbeit leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, Münster
als einen wichtigen Wissenschafts-, Forschungs- und Entwicklungsstandort
in Europa zu positionieren und zu profilieren.
Schon heute sind die Standorte Grenoble und Münster über sehr
intensive Wissenschaftskooperationen miteinander verbunden: Das europäische
Exzellenznetzwerk im Bereich der Nanobiotechnologie Nano2Life wird gemeinsam
von Grenoble und Münster koordiniert. Der vom 22. bis 24. September
in Münster stattfindende Kongress NanoBio-Europe ist eine gemeinsame
Initiative der beiden Standorte, die ihre beiden eigenen Konferenzen zu
dieser europäischen Leitmesse der Nanobiotechnologie zusammengelegt
haben. Die zweite NanoBio-Europe wird im nächsten Jahr in Grenoble
stattfinden.
Münster, 22.06.2005
In Münster geben acht Hochschulen und die Stadt "Elternalarm"
Hochschulstadt setzt Zeichen im Wettbewerb um Image, Studenten und Besucher
/ Wo jeder Vierte studiert, lehrt oder forscht
Münster (SMS) Jeder Vierte in Münster studiert, lehrt oder forscht
an einer der acht Hochschulen. Viele tausend ehemalige Studenten besuchen
Jahr für Jahr die Stadt, in der sie Freundschaften geschlossen haben
und die ihnen wegen ihrer hohen Lebensqualität ans Herz gewachsen ist.
Jetzt sollen auch die Eltern von Studierenden an dieser einmaligen Verbindung
von Wissenschaft und Lebensart teilhaben können: Am ersten Wochenende
im November herrscht erstmals "Elternalarm".
Eine vergleichbare gemeinsame Initiative einer Stadt und aller dort vertretenen
Hochschulen gab es noch nicht. Kein Wunder, dass sich die Pläne deshalb
schon bis Berlin ins Bundesministerium und zum Bundestagsausschuss für
Bildung und Forschung durchgesprochen haben, noch ehe die Initiatoren damit
an die Öffentlichkeit getreten sind.
Allen ist klar, dass derartige konzertierte Aktionen wichtig für das
Image von Städten und Hochschulen sind und dass Münster damit wieder
einmal Trendsetter ist. Denn wie der Standortwettbewerb der Regionen und
ihrer Zentren wird auch der Wettbewerb der Hochschulen um Studierende rapide
wachsen, und dabei gilt es auch das familiäre Umfeld mit in den Blick
zu nehmen.
Zurzeit studieren in Münster rund 50 000 junge Menschen. Etwa die Hälfte
von ihnen - gedacht ist insbesondere an die jüngeren im Grundstudium
- erhalten von ihren Hochschulen demnächst Informationen über das
"Elternalarm"-Wochenende, versehen mit der Bitte, die Einladung
an die Eltern weiterzugeben. Hinzu kommt ein Werbepaket aus 20 000 Prospekten,
Plakaten, Anzeigen und der Webseite www.elternalarm.de.
Wer sich für das Wochenende vom 4. bis 6. November anmeldet, erhält
einen "Elternausweis". Mit dem können die Eltern die Stadt
zum Studententarif erleben, sei es beim Eintritt zu einer Reihe kultureller
Veranstaltungen, bei kostenlosen Stadtführungen, beim Besuch des Friedenssaals
und beim kostenlosen Busfahren.
Auftakt ist (am Freitag, 4. November, 16 Uhr) im stadtweit größten
Hörsaal, dem H 1 am Hindenburgplatz. Dort wird es "ein Überraschungsprogramm,
nicht nur für Eltern" geben, versprechen die Initiatoren. Anschließend
und am Samstag stellen sich die Hochschulen mit Vorlesungen und Vorträgen
vor. Die Bandbreite reicht von der Eltern-Uni über Show-Debatten bis
zur fiskalischen Aufklärung über Tabaksteuer (Bildungszentrum der
Bundesfinanzverwaltung: "Starke Raucher braucht das Land").
Außerdem können die Eltern bis zum Sonntag am Kulturleben in Münster
mit einer Vielzahl von Veranstaltungen aus Musik und Musical, Theater und
Kabarett teilnehmen. Zentraler Anlauf- Info-, Treff- und Kennenlern-Punkt
für Gäste und Gastgeber ist im Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte im Herzen der Stadt (Samstag, 5. November, 10 - 18 Uhr).
Anmeldungen sind ab dem 1. Juli möglich bei der Stadt Münster,
Münster-Information, 48127 Münster, Tel. 02 51 / 4 92-27 10. Informationen
im Internet: www.elternalarm.de.
Die Hochschulen in Münster:
Westfälische Wilhelms-Universität, www.uni-muenster.de
Fachhochschule Münster, www.fh-muenster.de
Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, www.kfhnw.de/muenster/index.php
Philosophisch-Theologische Hochschule, www.pth-muenster.de
Kunstakademie, www.kunstakademie-muenster.de
Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen,
www.fhoev.nrw.de/36.0.html
Fachhochschule des Bundes für Öffentliche Verwaltung, www.fhbund.de
Polizei-Führungsakademie Münster, www.pfa.nrw.de Fotos zur
Hochschulstadt zum Download: www.muenster.de/stadt/galerie, Rubrik "Bildung,
Hochschulen"
15.03.2005
Dresden wird Stadt der Wissenschaft 2006
Die Stadt Dresden wird die Stadt der Wissenschaft 2006. Dies
ist das Ergebnis der heutigen Auswahlsitzung im Rathaus zu Bremen, bei der
die drei für die Endausscheidung nominierten Städte Dresden, Magdeburg
und Tübingen ihre Konzepte noch einmal ausführlich präsentiert
hatten.
Direkt im Anschluss an die Juryentscheidung überreichte der Präsident
des Stifterverbandes, Dr. Arend Oetker, die Siegerurkunde an den Oberbürgermeister
der Stadt Dresden, Ingolf Roßberg. Mit der Auszeichnung ist eine Förderung
in Höhe von 125.000 Euro verbunden.
In der Begründung der Jury heißt es, dass Dresden in den letzten
15 Jahren eine beeindruckende wissenschaftsbasierte Entwicklung vollzogen
habe. Ohne ihre Jahrhunderte alte Tradition in Kunst und Kultur zu leugnen,
profiliere sie sich nun durch eine konsequente Schwerpunktsetzung in Naturwissenschaften
und Technik. So stellt Dresden sein 800-jähriges Stadtjubiläum
ganz unter das Zeichen der Wissenschaft. Wirtschaft und Wissenschaft sind,
so die Jury, auf vorbildliche Weise vernetzt. Dresden hat sein Bewerbungskonzept
im Vergleich zum Vorjahr noch einmal eindrucksvoll verbessert und setzt
auf ein vielfältiges und zielgruppenorientiertes Konzept. Der Vorsitzende
der Jury, Professor Dr. Joachim Treusch, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums
Jülich, verband mit der Verleihung des Titels an Dresden auch die Hoffnung,
dass die Idee der Stadt der Wissenschaft gerade von dort eine
besondere Schubkraft erhält.
Der Stifterverband hatte den Wettbewerb Stadt der Wissenschaft
für das Jahr 2006 zum zweiten Mal ausgelobt. Insgesamt hatten sich
sechs Städte an dem Wettbewerb beteiligt: Neben den Nominierten waren
es Bonn, Münster und Potsdam, die aber von der Jury in der ersten Sitzung
nicht für die Endrunde nominiert worden waren. Mit seinem Wettbewerb
möchte der Stifterverband dazu beitragen, dass die Städte sich
ihres Potenzials bewusst werden, sich für die Schaffung von Netzwerken,
insbesondere zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und zwischen Wissenschaft
und Kultur, aktiv einsetzen und durch die Öffnung der Wissenschaft
für die Bürger der Stadt einen Identifikationswert schaffen.
Auch die Bewerbungen der beiden unterlegenen Städte Magdeburg und Tübingen
würdigte die Jury:
Magdeburg
Magdeburg setzt ganz auf Wissenschaft als Motor des Strukturwandels,
um ihre wirtschaftlichen Probleme nach dem Zusammenbruch der alten Industriekombinate
zu überwinden. Mit großem Engagement von Wirtschaft, Politik
und Wissenschaft und der breiten Bevölkerung hat Magdeburg eine gelungene
Bewerbung präsentiert, die besonders zielgruppenorientiert ist. Auch
für die Stadtentwicklung spielt Wissenschaft in Magdeburg eine vorbildhafte
Rolle.
Tübingen
Tübingen setzt konsequent auf die Besonderheiten einer kleinen Stadt,
in der die Universität eine zentrale Rolle spielt. Als Zentrum der
Geisteswissenschaften mit langer Tradition hat Tübingen die Naturwissenschaften
auf vorbildliche Weise integriert. Diese Stadt hat für viele Aktivitäten
des Dialogs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft eine Vorreiterrolle eingenommen.
Das originelle Bewerbungskonzept bezieht breite Zielgruppen ein.
Münster, 11.01.2005
Stadt der Wissenschaft: Münster nicht im Finale
Lob für überzeugendes Konzept auf hohem Niveau / Arbeit an
der Wissenschaftsstadt geht weiter
Münster. (SMS) "Ein wenig enttäuscht sind wir schon",
kommentiert Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann das Aus für
Münster im Wettbewerb "Stadt der Wissenschaft 2006". Mit
Dresden, Magdeburg und Tübingen hat am Montag, 10. Januar, der Stifterverband
für die Deutsche Wissenschaft als Ausrichter die drei Finalisten nominiert.
Münsters Beitrag attestierte Dr. Carsten Klein vom Stifterverband gleichwohl
ein hohes Niveau: "Vor allem die gelungene Einbeziehung von Kunst und
Kultur sowie die überzeugende Auseinandersetzung mit dem Thema Wiedergutmachung
beeindruckten die Jury."
Münsters Konzept steht unter dem Motto "Wissen schafft Münster".
Der Beitrag verdeutlicht an Hand von 100 Projekten von über 30 Partnern
die enge Vernetzung von Wissenschaft, Stadtentwicklung, Wirtschaft, Kunst
und Kultur in Münster. Konkret handelt es sich um einen wichtigen Schritt
zur Umsetzung des Integrierten Stadtentwicklungs- und Stadtmarketingkonzeptes.
Demnach soll sich Münster zu einem führenden Bildungs-, Wissenschafts-,
Forschungs- und Entwicklungsstandort in Europa entwickeln.
"Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir sehr gut funktionierende
Netzwerke. Genau diese wurden im Bewerbungsverfahren ausgebaut und zum Teil
neu geschaffen", so Tillmann. Vor diesem Hintergrund werde sich die
Stadt dafür einsetzen, gemeinsam mit den Partnern eine Vielzahl von
Projekten aus dem Wettbewerbsbeitrag auch nach dem Ausscheiden umzusetzen.
Die drei Finalisten werden am 15. März in Bremen, der Stadt der Wissenschaft
2005, ihre Wettbewerbskonzepte der Jury vorstellen.
11.01.2005
Nominiert für Stadt der Wissenschaft 2006: Dresden,
Magdeburg, Tübingen
Stifterverbands-Jury tagte gestern in Bonn. Die Endauswahl der Siegerstadt
wird am 15. März 2005 in Bremen stattfinden.
Im Wettbewerb Stadt der Wissenschaft 2006 wurden gestern die
Städte Dresden, Magdeburg und Tübingen nominiert. In diesem
Jahr war das Bewerberfeld besonders stark. Allein die Nominierung ist schon
eine Auszeichnung, sagte Prof. Joachim Treusch, Vorsitzender der Wettbewerbs-Jury.
Weitere Bewerber waren die Städte Bonn, Münster und Potsdam. Anders
als in der ersten Wettbewerbsrunde, als sich 37 Städte beworben hatten,
waren diesmal nur sechs Bewerber an den Start gegangen. Nach der ersten
Wettbewerbsrunde ist offenbar vielen Städten klar geworden, dass eine
Bewerbung sehr hohen Anforderungen genügen muss, um Aussicht auf Erfolg
zu haben, sagte Dr. Arend Oetker, Präsident des Stifterverbandes.
Die Siegerin wird am 15. März 2005 nach einer detaillierten Befragung
der drei Nominierten von der Jury ausgewählt. Gastgeber der Endausscheidung
und feierlichen Preisverleihung ist Bremen, die Stadt der Wissenschaft
2005.
Münster, 26.11.2004
Vom Schreibtisch Westfalens zur europäischen Wissenschaftsstadt
"Wissen schafft Münster": 30 Partner bewerben sich gemeinsam
um den Titel "Stadt der Wissenschaft"
Münster (SMS) "Münster will sich zu einem der führenden
Bildungs-, Wissenschafts-, Forschungs- und Entwicklungsstandorte in Europa
entwickeln." Das ist einhelliges Ergebnis der Zukunftsdiskussion in
der Stadt, festgeschrieben als Leitziel des Stadtmarketing- und Stadtentwicklungskonzeptes.
Da ist es nur konsequent, wenn die mehr als 30 Akteure des münsterschen
Wissenschafts-Netzwerkes den Wettbewerb "Stadt der Wissenschaft 2006"
nutzen, um den Strukturwandel vom Schreibtisch Westfalens zum europäischen
Wissenschaftsstandort voranzutreiben. Oberbürgermeister Dr. Berthold
Tillmann, Universitätsrektor Prof. Dr. Jürgen Schmidt und FH-Rektor
Prof. Dr. Klaus Niederdrenk stellten den Wettbewerbsbeitrag "Wissen
schafft Münster" jetzt der Öffentlichkeit vor.
Münster ist Wissenschaftsstadt und lebt wie kaum eine andere Regionalhauptstadt
von der Wissenschaft. Ein Viertel der Bevölkerung arbeitet oder studiert
an einer der sieben Hochschulen. 50 000 Studentinnen und Studenten bei 280
000 Einwohnern - in keiner anderen deutschen Großstadt stellen die
Studierenden einen so hohen Anteil an der Bevölkerung und prägen
das Leben in der Kommune so stark.
Schon die Bewerbung "Stadt der Wissenschaft 2005", bei der Münster
sich unter den ersten acht von 37 Hochschulstädten platzieren konnte,
hat dem Aufbruch Dynamik gegeben. Das Wissenschafts-Netzwerk wuchs, die
Partner rückten enger zusammen, Absichtserklärungen wurden zur
Kooperation. Den "Netzwerkknoten" bilden Stadtverwaltung, Westfälische
Wilhelms-Universität und Fachhochschule. Hinzu kommen Partner aus allen
weiteren Hochschulen Münsters, aus Forschungseinrichtungen, Wirtschaft,
Kunst, Kultur und Bildung.
Wie in kaum einer anderen Kommune gewinnt der Faktor Wissenschaft als treibende
Kraft an prominenter Stelle im Stadtbild Gestalt: Im Nordwesten Münsters
ist ein Innovationsviertel entstanden. Wissenschafts- und Technologiepark,
internationale Spitzenforschung im Zentrum für Nanotechnologie, das
neue Max-Planck-Institut für Molekulare Biomedizin und die bevorstehende
Gründung der Arterioskleroseforschung als Leibniz-Institut - hier stimmen
die Voraussetzungen für die Transformation von Wissenschaft in Wirtschaft.
"Das Innovationsviertel entdecken" ist denn auch eines der Schlüsselprojekte
der Bewerbung. Dort können Bürger und auswärtige Besucher
und insbesondere auch Schulen erfahren und erleben, wie aus Wissen "Patentes
aus Münster" entsteht und wie sich Forschung in wirtschaftlichem
Handeln und Stadtentwicklung niederschlägt. Die von der Universität
initiierte Wissenschaftsbox - ein umgebauter Seecontainer - wird mit neuen
Exponaten bestückt und macht Wissenschaft durch spannende Inszenierungen
erlebbar.
Ein weiteres Projekt: Das Rathaus wird 2006 bei Veranstaltungen und Inszenierungen
zum "Wissenschafts-Rathaus". Als Geburtsstätte des Westfälischen
Friedens wird es nicht zuletzt zum Ort wissenschaftlich fundierter Visionen
für Grundzüge einer neuen, friedlichen Weltordnung, die nicht
auf Krieg und Gewalt, sondern auf Politik, Diplomatie und Verträge
setzt.
Wegen der anspruchsvollen Bewerbungskriterien für die "Stadt der
Wissenschaft 2006" konnten nur sechs Hochschulstädte ihren Wettbewerbsprozess
mit der Abgabe einer Bewerbung abschließen. Dennoch ist die tatsächliche
Konkurrenz kaum geringer als in der letzten Wettbewerbsrunde. Nach Angaben
des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft ist diesmal nämlich
die Qualität der Wettbewerbsbeiträge deutlich höher.
Aber wie auch immer das Ergebnis nach der Jurysitzung am 15. März 2005
lautet: Von den 100 Projekten aus Münsters Bewerbung (35 mehr als bei
der letzten Bewerbung) werden 63 auf jeden Fall verwirklicht, unabhängig
vom Ausgang des Wettbewerbs. Auch die Vielzahl der Projekte ist Ausdruck
des sehr gut funktionierenden Netzwerkes in der Wissenschaftsstadt. Es zeigt
sich unter anderem auch in Initiativen wie dem Kompetenzzentrum Humanitäre
Hilfe in Krisengebieten. Hier kooperiert die Fachhochschule unter anderen
mit der Universität und städtischen Einrichtungen.
Die Bewerbung liegt als illustrierte Broschüre vor. Interessierte erhalten
sie unter anderem in der Münster-Information im Stadthaus 1. Sie kann
außerdem im Internet unter www.wissen-schafft-muenster.de abgerufen
werden. Ansprechpartner in der Stadtverwaltung für weitere Information:
Dr. Thomas Hauff (Tel. 4 92-12 10) und Dr. Matthias Schmidt (Tel. 4 92-71
43).
Münster, 05.11.2004
"Wissen schafft Münster": Über 100 Projekte von 30
Partnern
Münster hat Wettbewerbsbeitrag eingereicht / Entscheidung im März
2005
Münster (SMS) Münster hat seine Bewerbung um den Titel "Stadt
der Wissenschaft 2006" beim Stifterverband eingereicht. Bei dem Wettbewerb
ist erneut mit harter Konkurrenz zu rechnen: Neben Münster haben sich
Bonn, Dresden, Magdeburg, Potsdam und Tübingen beworben. Am 15. März
2005 wird die vom Stifterverband eingesetzte Jury entscheiden.
Mit dem Bewerbungsmotto "Wissen schafft Münster" verdeutlicht
die Westfalenmetropole die enge Vernetzung von Wissenschaft, Stadtentwicklung
und Wirtschaft in Münster. "Der Beitrag ist ein konkreter Schritt
der Umsetzung der Ergebnisse des Integrierten Stadtentwicklungs- und Stadtmarketingprozesses",
so Dr. Thomas Hauff vom städtischen Amt für Stadt- und Regionalentwicklung,
Statistik. In diesem Prozess war als ein Ziel beschlossen worden, Münster
zu einem führenden Bildungs-, Wissenschafts-, Forschungs- und Entwicklungsstandort
in Europa zu entwickeln.
"Der Wettbewerb fördert ungeahnte Potenziale zutage", erläutert
Dr. Matthias Schmidt vom Stab für stadtstrukturelle Grundsatzfragen
der Stadt, der zusammen mit Dr. Hauff das Verfahren koordiniert. Dabei werden
die Beiden tatkräftig von der Universität und der Fachhochschule
unterstützt. Die Bewerbung enthält diesmal mehr als 100 Projekte
von über 30 Partnern. "Dieses starke Netzwerk ist eine zentrale
Voraussetzung für die Profilierung des Wissenschaftsstandortes",
so Dr. Schmidt.
Die Stadt, die am Ende den Titel tragen darf, kann sich bundesweit als "Wissenschaftsmetropole"
vermarkten. Sie steht im Jahr 2006 mit ihrem Know-how und ihren Aktivitäten
im Mittelpunkt öffentlichen Interesses. Zugleich soll der Preis die
Initialzündung für eine dauerhafte Profilierung als Wissenschafts-
und damit auch Wirtschaftsstandort geben. Die Auszeichnung ist mit 125 000
Euro dotiert.
Münster, 15.10.2004
Ideen für die Stadt der Wissenschaft
Erfahrene Fachleute und junge Studierende suchten gemeinsam nach neuen
Wegen
Münster (SMS) Neue Wege geht Münster bei der Erarbeitung seines
Beitrags für den Wettbewerb "Stadt der Wissenschaft 2006"
des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. In einem interdisziplinären
Arbeitstreffen, dem so genannten Ideen-Mining, gingen erfahrene Fachleute
und junge Studierende unter anderem aus den Bereichen Kultur, Politik, Biologie
und Marketing der Fragestellung nach: "Wie können wir Wissenschaft
in Münster erlebbarer machen?"
Auf Einladung von Dr. Thomas Hauff und Dr. Matthias Schmidt von der Stadtverwaltung
moderierten Dorothea Linnenbrink und Anna Kasanen von der Arbeitsstelle
Forschungstransfer der Universität die Sitzung im Stadtweinhaus. Dank
der Zusammensetzung der Gruppe und der gebündelten Kompetenz wurden
viele weiterführende Ideen geboren. Sie gehen in die Bewerbung als
Wissenschaftsstadt ein, die Ende Oktober beim Stifterverband in Essen abgegeben
wird.
Ideen-Mining ist ein Instrument, um neue Ideen zu gewinnen. Es wird von
der Uni Münster und drei weiteren westfälischen Hochschulen -
dem "POWeR-Netzwerk" - mit Unterstützung der Stiftung Westfalen-Initiative,
angeboten und durchgeführt.
Münster, 28.07.2004
Stadt der Wissenschaft 2006: Bewerbungsteam steht
Münster (SMS) Eine gesunde Portion Ehrgeiz und die Überzeugung,
dass Münster als Wissenschaftsstadt internationales Format hat
das eint die rund 40 Teilnehmenden eines Workshops, zu dem jetzt die Stadt
Münster in das Terfloth-Haus eingeladen hatte. Die Vertreter aus Wissenschaft,
Wirtschaft, Technologie, Kultur und Verwaltung bilden das schlagkräftige
Team, das Münsters Bewerbung zum Wettbewerb "Stadt der Wissenschaft
2006" erarbeiten wird. Wissenschaftsbewusste Hochschulstandorte kämpfen
hier um 125 000 Euro Preisgeld. Die große Resonanz auf die Veranstaltung
im Gästehaus der Universität dokumentiert das außerordentliche
Interesse am Thema. Und das ist nicht unberechtigt: War Münster doch
bei dem Wettbewerb für 2005, ausgeschrieben vom Stifterverband für
die Deutsche Wissenschaft, auf Anhieb unter die ersten 8 gekommen. Moderiert
wird der Prozess von Dr. Thomas Hauff vom Amt für Stadt- und Regionalentwicklung,
Statistik und Dr. Matthias Schmidt vom Stab für stadtstrukturelle Grundsatzfragen.
Sie werden unterstützt von der Arbeitsstelle Forschungstransfer der
Universität und der Fachhochschule Münster.
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