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Stadt Münster

Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung
Dr. Thomas Hauff
Tel. (02 51) 4 92- 12 10
HauffTho@stadt-muenster.de

Münster Marketing –
Wissenschaftsbüro

Dr. Matthias Schmidt
Tel. (02 51) 4 92- 27 55
SchmidtM@stadt-muenster.de

 

 

Pressemeldungen zum Wettbewerb 2005


Lob für Münster


Münster, 11.02.2004

Ausdrückliches Lob für das wissenschaftliche Multitalent Münster

Oberbürgermeister Dr. Tillmann: „Großartiger Erfolg“ / Anerkennung der Jury für Wettbewerbsbeitrag / Finalrunde nur knapp verpasst

Münster (SMS) „Das ist für Münster ein großartiger Erfolg!“ So kommentierte Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann den Juryentscheid „Stadt der Wissenschaft 2005“. Auf Anhieb hat sich die westfälische Hochschulstadt unter 37 Wettbewerbsteilnehmern aus ganz Deutschland mit ihrem Beitrag „Multitalent Münster“ unter den „Top 10“ platziert. Nur knapp wurde die Finalteilnahme der letzten Vier verpasst.
Die Jury des auslobenden Stifterverbandes sprach Münster – neben Braunschweig, Dortmund und Halle – ein ausdrückliches Lob für das „gut durchdachte Gesamtkonzept“ aus. Für den Einzug in das Finale des Wettbewerbs nominierte die Jury Bremen, Dresden, Göttingen und Tübingen.
Für die Stadt Münster ist das Ergebnis weit mehr als ein Achtungserfolg. Oberbürgermeister Dr. Tillmann: „Die hervorragende Platzierung ist ein wichtiger Beitrag für das im bürgerschaftlichen Stadtentwicklungs- und Stadtmarketingprozess für Münster formulierte Ziel, Münster zu einem der führenden Bildungs-, Wissenschafts-, Forschungs- und Entwicklungsstandorte in Europa zu entwickeln“. Sie motiviere für eine neuerliche Bewerbung - dann als „Stadt der Wissenschaft 2006“.
Der Dank gelte dem engagierten Bündnis aus Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung, Kultur und Verwaltung, das Münsters Bewerbung getragen habe. Dieses Netzwerk beeindruckte auch den Stifterverband. In seiner Anerkennung für Münster heißt es: „`Auf fünf Wegen in die Wissenschaft` führt der Wettbewerbsbeitrag der Stadt Münster. Neben der guten Vernetzung der Akteure fiel der Jury vor allem die intensive Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte ins Auge“.


Münster, 12.01.2004

Münster ist ein wissenschaftliches Multitalent

Hochschulstadt hat Wettbewerbsbeitrag "Stadt der Wissenschaft 2005" eingereicht / 30 Partner tragen Bewerbung mit 65 Projekten

Münster (SMS) "Münster ist ein wissenschaftliches Multitalent". Selbstbewusst und klar hat die westfälische Metropole, Sitz von acht Hochschulen und einer der größten Universitäten Deutschlands, die Leitlinie in ihrem Wettbewerbsbeitrag formuliert. Voraussichtlich im April fällt die Entscheidung, wer den Titel "Stadt der Wissenschaft 2005" tragen darf. Münster, die Stadt, in der auf mehr als 500 Gebieten geforscht wird, hat sich beim Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft um die Auszeichnung beworben.
"Münster lebt Wissenschaft und Münster lebt von der Wissenschaft", betonte Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann bei der Vorstellung des Wettbewerbsbeitrages vor der Presse (12. Januar). Jedes vierte Haus in Münsters Innenstadt beherberge eine Wissenschafts- oder Bildungseinrichtung. Die Universität sei nicht nur der größte Arbeitgeber der Stadt, sondern auch die Wirtschaft profitiere vom Know-how der Hochschulen und den mehr als 220 Weiterbildungseinrichtungen in der ‚City of Learning‘.
Tausendfüßler
Dr. Tillmann: "Münsters Wissenschaft ist ein Tausendfüßler. Die Hochschulen haben ein außergewöhnlich breites Bildungsangebot und leisten gleichzeitig international renommierte Forschung". Der Wettbewerb biete die Chance zur dauerhaften Profilierung Münsters als Wissenschafts- und Bildungsstandort auf nationaler und europäischer Ebene. Die Stadt und ihre Partner begreifen den Wettbewerb aber nicht allein als Katalysator für interessante Projekte. Der Oberbürgermeister: "Wir wollen die Vielfalt und das Synergiepotential dieser Stadt bewusst machen - in der Bürgerschaft wie in der Wahrnehmung von außen".
Mehr als 30 Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft, aus Bildung, Kunst und Verwaltung tragen Münsters Bewerbung um den erstmals ausgelobten Titel. Aus diesem engagierten Bündnis von Hochschulen, Kammern, Transfereinrichtungen haben sich über die Bewerbung hinaus bereits neue Netzwerke ergeben. Bestehende Kooperationen wurden gefestigt, neue Kooperationen bahnen sich an.
Programm für breite Öffentlichkeit
Forschungstransfer und Interdisziplinarität sind auch die Markenzeichen des Programms, das nicht in fachlichen Grenzen stecken bleibt. Es wendet sich bewusst an eine breite Öffentlichkeit. Ob Ausstellungen, nachhaltige Projekte oder Meetings: Die Projektträger und Partner setzen durchweg auf Dialog und Begegnung der Disziplinen. 65 Veranstaltungen sind zurzeit in Planung. Mehr als die Hälfte davon sollen unabhängig vom Wettbewerbsausgang in die Tat umgesetzt werden. Das Finanzvolumen beträgt 3,8 Millionen Euro. Davon sind 3,23 Millionen schon durch Projektpartner, Förderer und die Stadt Münster gesichert.
Unter fünf Leitmotiven begibt sich Münster auf jene Wege, die auch die Wissenschaft nimmt: Entdeckungen, Experimente, Dialoge, Gründungen und "Mit Geschichte in die Zukunft". Dabei orientiert man sich an berühmten Leitfiguren - Marco Polo, Marie Curie, Erasmus von Rotterdam, Max Planck und Leonardo da Vinci.
Von Artenschutz bis Wissenschaftsbox
Von A wie Artenschutz bis W wie Wissenschaftsbox reicht das Spektrum der Veranstaltungen. Da gibt es nächtliche Arenen, in der sich Wissenschaft, Kunst und industrielle Produktion begegnen. Wissenschaftliche Radtouren öffnen Türen, die der Öffentlichkeit bislang verborgen blieben. Es wird Zwiegespräche geben, bei denen Biologen auf Theologen treffen, Künstler auf Physiker, und die Wirtschaft den Diskurs mit der Philosophie führt. Eine Wissenschaftsbox macht aktuelle Forschungsprojekte erfahrbar. Und in "BIOdiverCITY", der Stadt der Artenvielfalt, kann man Artenvielfalt in Verbindung mit Forschung und Edukation erleben.
37 deutsche Hochschulstädte haben ihre Bewerbung beim Stifterverband in Essen eingereicht. Erstmals tritt die Jury mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Medien und dem Deutschen Städtetag am 10. Februar zusammen. Die Stadt, die am Ende den Titel tragen darf, kann sich bundesweit als Wissenschaftsmetropole vermarkten und erhält überdies eine Förderung von 125 000 Euro.


Münster, 19.12.2003

Multitalent Münster - Stadt der Wissenschaft 2005

Wettbewerbsbeitrag beim Stifterverband eingereicht / Jury entscheidet Ende Februar

Münster (SMS) Die Wissenschaftsstadt Münster bewirbt sich um den Titel "Stadt der Wissenschaft 2005". Vor wenigen Tagen hat sie ihren offiziellen Wettbewerbsbeitrag "Multitalent Münster" eingereicht. Ende Februar wird eine Jury entscheiden, welche Stadt den Zuschlag erhält. Die Konkurrenz ist nicht gerade klein: 37 deutsche Hochschulstädte haben sich beim Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft (Essen) um die erstmals zu vergebende Auszeichnung beworben.
"Münster ist ein wissenschaftliches Multitalent" - selbstbewusst und klar hat die westfälische Bewerberstadt ihre Leitlinie im Wettbewerbsbeitrag formuliert und ausgestaltet. "Mit der viertgrößten Universität Deutschlands, acht Hochschulen und über 220 Weiterbildungseinrichtungen besticht Münster als ein Ort, an dem Wissenschaft und Lebensart auf inspirierende Art und Weise zusammentreffen", beschreibt Dr. Matthias Schmidt vom Stab für stadtstrukturelle Grundsatzfragen das Potenzial.
Als Stadt der Wissenschaft plant Münster 2005 ein ambitioniertes Programm. Dr. Thomas Hauff vom Amt für Stadt- und Regionalentwicklung, Statistik: "Es wird von über 30 Protagonisten aus Wissenschaft, Bildung, Wirtschaft, Kunst und Stadt getragen und umfasst rund 60 Veranstaltungen, nachhaltige Projekte, Ausstellungen und Meetings".
Die Koordination der Bewerbung liegt in der Stadtverwaltung bei Matthias Schmidt und Thomas Hauff. Inhaltlich gefüllt wird sie von den Akteuren am Wissenschaftsstandort Münster. Eine Zusammenarbeit, die schon jetzt zu neuen Impulsen führte: bestehende Kooperationen wurden gefestigt, neue Bündnisse bahnen sich an. "Hochschulen, Kammern und Transfereinrichtungen beteiligen sich überaus engagiert an der Bewerbung", unterstreicht Dr. Hauff. "Ein sichtbares Indiz für die Bedeutung der Wissenschaft in der Stadtentwicklung Münsters". Gemeinsam mit Projektbeteiligten wird Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann im Januar den Wettbewerbsbeitrag der Öffentlichkeit vorstellen.
Die Stadt, die am Ende den Titel tragen darf, kann sich bundesweit als "Wissenschaftsmetropole" vermarkten. Das ganze Jahr 2005 steht die Siegerstadt mit ihrem Know how und ihren Aktivitäten im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Zugleich soll der Preis weiter in die Zukunft wirken: als Start einer dauerhaften Profilierung als attraktiver Wissenschafts- und damit auch Wirtschaftsstandort. Die Auszeichnung ist mit 125 000 Euro dotiert.


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