Skultpturen vorm Schloss

 

Kontakt:

Stadt Münster

Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung
Dr. Thomas Hauff
Tel. (02 51) 4 92- 12 10
HauffTho@stadt-muenster.de

Münster Marketing –
Wissenschaftsbüro

Dr. Matthias Schmidt
Tel. (02 51) 4 92- 27 55
SchmidtM@stadt-muenster.de

 

 

Ausschreibung April 2004

Wettbewerb „Stadt der Wissenschaft 2006“


Wissenschaft stärker vernetzen
Der Stifterverband lobt für das Jahr 2006 zum zweiten Mal die „Stadt der Wissenschaft“ in Deutschland aus. Mit diesem Wettbewerb möchte der Stifterverband dazu beitragen, dass die Städte sich ihres Potenzials in Wissenschaft, Forschung und Technologie bewusst werden und sich für die Schaffung von Netzwerken, insbesondere zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und zwischen Wissenschaft und Kultur, aktiv einsetzen. Die Städte sollen Wissenschaft als Motor für die Stadtentwicklung nutzen und durch die Öffnung der Wissenschaft einen Identifikationswert für die Bürger der Stadt schaffen.

Dotierung
Mit der Auszeichnung ist eine Förderung in Höhe von 125.000 Euro verbunden. Als Anreiz für weitere Förderer kann ein Zuschuss in Höhe von 25 % auf eingeworbene Spenden nicht-öffentlicher Zuwendungsgeber (max. 125.000 Euro) gewährt werden, wenn diese über den Stifterverband bereit gestellt werden.

Partner
Deutscher Städtetag

Vorgeschichte
Der Stifterverband hat im Jahre 1999 die Gemeinschaftsinitiative „Wissenschaft im Dialog“ (WiD) ins Leben gerufen, an der alle deutschen Wissenschaftsorganisationen und das Bundesministerium für Bildung und Forschung beteiligt sind. Den Höhepunkt der Dialogaktivitäten bilden seit dem Jahr 2000 die jeweils einwöchigen „Wissenschaftssommer“ im September in wechselnden Städten.
Der Stifterverband strebt über diese bestehenden Initiativen hinaus an, dass
eine Stadt als „Stadt der Wissenschaft“ nicht nur für eine Woche im Spätsom-mer, sondern das ganze Jahr über mit ihrem Potenzial in Wissenschaft, For-schung und Technologie im Mittelpunkt steht. Auf diese Weise soll das wissenschaftliche Profil einer Stadt bzw. Region nachhaltig in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken.

Kriterien
Die Auswahl erfolgt nach folgenden Kriterien:

  • Aktive Rolle der Städte bei der Netzwerkbildung
  • Dialogorientierung, d.h. ein breites Spektrum an unterschiedlichen Aktivitäten und Formaten, mit dem möglichst viele verschiedene Zielgruppen und Teilöffentlichkeiten erreicht werden
  • Originalität der Konzepte
  • Interdisziplinäre Ansätze
  • Kooperationen zwischen Hochschulen und außeruniversitären Partnern
  • Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft (z. B. Technologieparks, Existenzgründungen)
  • Kooperationen von Wissenschaft mit Kunst und Kultur
  • Nachhaltigkeit
  • Bedeutung von Wissenschaft für die Stadtentwicklung.


Hinweise zum Antragsverfahren
Offizielle Antragsteller sind die Kommunen. Die „Stadt der Wissenschaft“ muss nicht an den administrativen Grenzen halt machen, sondern kann regionale Partner einbeziehen, sofern es institutionalisierte Kooperationen mit Einrichtungen in der Region gibt. Auch gemeinsame Anträge benachbarter Städte sind möglich, falls eine Stadt die Federführung übernimmt.
Der Stifterverband erbittet mit dieser Ausschreibung die Einreichung von Wettbewerbsbeiträgen mit der Darstellung des Gesamtkonzeptes für das Jahr 2006 mit den beteiligten Partnern und Projekten. Die Anträge sollten unter Berücksichtigung der o.g. Kriterien auf bisherige Aktivitäten und damit erzielte Erfolge, auf die Pläne für zukünftige Projekte und auf das konkrete Programm für das Jahr 2006 eingehen. Es sollte dabei auch ersichtlich werden, in welchem Vorbereitungsstadium sich die geplanten Aktivitäten befinden. Die Antragsteller sollen in einem Kosten- und Finanzierungsplan angeben, wofür sie die Fördermittel einsetzen möchten und welche Beiträge von den Partnern und Dritten geleistet werden. Insbesondere sollen das Engagement und die finanzielle Leistung der Kommunen sichtbar werden.
Die Beschreibung des Konzepts und der Planungen ist an keine besondere Form gebunden. Sie sollte jedoch nicht mehr als 20 DIN A4-Seiten umfassen und durch eine einleitende Zusammenfassung auf max. zwei Seiten mit der Leitfrage „Was macht Ihre `Stadt der Wissenschaft´ aus?“ ergänzt sein.
Die Wettbewerbsbeiträge sind in 17-facher Ausfertigung (nicht gebunden und nicht geheftet, ausgewählte Anlagen und Anschauungsmaterial bitte in 3-facher Ausfertigung) bis zum 31. Oktober 2004 zu richten an:

Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
z. H. Frau Sandra Rohmann
Barkhovenallee 1
45239 Essen
Telefon: (02 01) 84 01-17 0
Fax: (02 01) 84 01-21 5
E-Mail: sandra.rohmann@stifterverband.de

Die Auswahl wird von einem anerkannten und hochrangig besetzten Gremium getroffen werden, in dem neben ad personam benannten Wissenschaftlern, Wissenschaftsjournalisten und Wirtschaftsvertretern institutionell der Deutsche Städtetag, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, die Hochschul-rektorenkonferenz und Wissenschaft im Dialog vertreten sind.
Im Januar 2005 findet die erste Jurysitzung statt. Dort werden die Städte ausgewählt, die sich auf der zweiten Sitzung Anfang März präsentieren sollen.
Gegebenenfalls ist eine dreiseitige Vereinbarung zwischen dem Stifterverband,
den Sponsoren des Wettbewerbs und der Siegerstadt zu schließen.

 


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