Kunstakademie

 

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Stadt Münster

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Dr. Thomas Hauff
Tel. (02 51) 4 92- 12 10
HauffTho@stadt-muenster.de

Münster Marketing –
Wissenschaftsbüro

Dr. Matthias Schmidt
Tel. (02 51) 4 92- 27 55
SchmidtM@stadt-muenster.de

 

 

 

 

MERKBLATT (Stand: Mai 2003)

Wettbewerb „Stadt der Wissenschaft 2005“

Der Hintergrund
Der Stifterverband hat im Jahre 1999 die Gemeinschaftsinitiative „Wissenschaft im Dialog“ (WiD) ins Leben gerufen, an der alle deutschen Wissenschaftsorganisationen und das Bundesministerium für Bildung und Forschung beteiligt sind. Den Höhepunkt der Dialogaktivitäten bilden seit dem Jahr 2000 die jeweils einwöchigen „Wissenschaftssommer“ im September in wechselnden Städten (Bonn 2000, Berlin 2001, Bremen 2002, Mainz 2003).
Der Stifterverband strebt über diese bestehenden Initiativen hinaus an, dass eine Stadt als „Stadt der Wissenschaft“ nicht nur für eine Woche im Spätsommer, sondern das ganze Jahr über mit ihrem Potenzial in Wissenschaft, Forschung und Technologie im Mittelpunkt steht. Auf diese Weise soll das wissenschaftliche Profil einer Stadt bzw. Region nachhaltig in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken.

Der Wettbewerb
Der Stifterverband lobt für das Jahr 2005 erstmals die „Stadt der Wissenschaft“ in Deutschland aus (Zwei Folgeausschreibungen für die Jahre 2006 und 2007 sind geplant.). Mit diesem Wettbewerb möchte der Stifterverband dazu beitragen, dass die Städte sich ihres Potenzials bewusst werden, sich für die Schaffung von Netzwerken, insbesondere zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und zwischen Wissenschaft und Kultur, aktiv einsetzen und durch die Öffnung der Wissenschaft für die Bürger der Stadt einen Identifikationswert schaffen.

Die Kriterien
Die Auswahl erfolgt nach folgenden Kriterien:

  • Ein breites Spektrum an unterschiedlichen Aktivitäten und Formaten,
    mit dem möglichst viele verschiedene Zielgruppen und
    Teilöffentlichkeiten erreicht werden,
  • Originalität der Konzepte,
  • Interdisziplinäre Ansätze,
  • Kooperationen zwischen Hochschulen und außeruniversitären Partnern,
  • Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft (F&E, Technologieparks, Existenzgründungen),
  • Kooperationen von Wissenschaft mit Kunst und Kultur,
  • Nachhaltigkeit.

Das Preisgeld
Mit der Auszeichnung ist eine Förderung in Höhe von 125.000 Euro verbunden. Als Anreiz für weitere Förderer kann ein Zuschuss in Höhe von 25 % auf privat eingeworbene Mittel (max. 125.000 Euro) gewährt werden, wenn diese über den Stifterverband bereit gestellt werden.

Die Jury
Die Auswahl wird von einem anerkannten und hochrangig besetzten Gremium getroffen werden, in dem neben ad personam benannten Wissenschaftlern, Wissenschaftsjournalisten und Wirtschaftsvertretern institutionell der Deutsche Städtetag, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Hochschulrektorenkonferenz und Wissenschaft im Dialog vertreten sind.

Das Antragsverfahren
Offizielle Antragsteller sollen die Kommunen sein. Die „Stadt der Wissenschaft“ muss nicht an den administrativen Grenzen halt machen, sondern kann regionale Partner einbeziehen, sofern es institutionalisierte Kooperationen mit Einrichtungen in der Region gibt.
Der Stifterverband erbittet mit dieser Ausschreibung die Einreichung von Wettbewerbsbeiträgen über das Gesamtkonzept für das Jahr 2005 mit den beteiligten Partnern und Projekten. Die Anträge sollten auf die o.g. Kriterien eingehen. Es sollte ersichtlich werden, in welchem Stadium sich die geplanten Aktivitäten befinden. Die Antragsteller sollen in einem Kosten- und Finanzierungsplan angeben, wofür sie die Fördermittel einsetzen möchten und welche Beiträge von den Partnern und Dritten geleistet werden. Insbesondere sollen das Engagement und die finanzielle Leistung der Kommunen sichtbar werden. Die Unterlagen müssen von den Kommunen bis spätestens 15. Dezember 2003 eingereicht werden.
Die Beschreibung des Konzepts und der Planungen ist an keine besondere Form gebunden. Sie sollte jedoch nicht mehr als 20 Seiten umfassen und durch eine einleitende Zusammenfassung auf max. zwei DIN A4-Seiten mit der Leitfrage „Was macht Ihre `Stadt der Wissenschaft´ aus?“ ergänzt sein. Gegebenenfalls werden ausgewählte Wettbewerbsteilnehmer zu einer anschließenden mündlichen Präsentation eingeladen, für deren Vorbereitung eine weitere Frist eingeräumt werden wird. Diese Entscheidung trifft die Jury. Die Wettbewerbsbeiträge sind in 15-facher Ausfertigung (Anlagen und Anschauungsmaterial bitte in 3-facher Ausfertigung, bitte keine Hefter, Hüllen, Mappen!) bis zum 15. Dezember 2003 zu richten an:

Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
z. H. Sandra Rohmann
Barkhovenallee 1
45239 Essen
Telefonische Rückfragen unter: 02 01/ 84 01-1 70
Fax 02 01 / 84 01-2 15
E-Mail: sandra.rohmann@stifterverband.de


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